JVP Bezirk Spittal: FPK-Gemeinderat Semmler soll seine politische Laufbahn sofort beenden

Totale Entgleisung des Seebodener Gemeinderates Semmler in Facebook: Er will statt Integration ein "gewisses Institut in Oberösterreich" wieder öffnen!

Facebook-Eintrag von Florian Semmler
JVP

„So löst man die Integrationsthematik sicher nicht! Außerdem ist diese Aussage schärfstens zurückzuweisen. Semmler hat entweder von der Geschichte keine Ahnung oder weiß nicht, was er redet“, ist Katja Morgenstern, Bezirksobfrau der JVP Spittal entrüstet. Der FPKler hat diese Woche auf Facebook im Zuge einer Ausländer-Diskussion gepostet, dass „ein gewisses Institut in Oberösterreich wieder geöffnet gehört“.

Damit sei Semmler untragbar für ein öffentliches Amt. „Auch privat würde ich es mir überlegen, mit einem Menschen, der solches Gedankengut trägt, Kontakt zu haben“, so Morgenstern.

Die JVP-Spittal fordert Semmler daher auf, aus seinen unüberlegten und überflüssigen Wortspenden die einzig logische Konsequenz zu ziehen und zurück zu treten.

Ins selbe Horn stößt Julius Hübner, JVP Bezirksgeschäftsführer, denn mit solchen Aussagen könne und werde die Integrationsthematik nicht gelöst und Menschen mit dieser Einstellung hätten in der Öffentlichkeit ohnehin nix verloren! „Das Einzige, das Herr Semmler in seiner politischen Laufbahn noch tun sollte, ist, sie so schnell als möglich zu beenden und seinen Rücktritt einzureichen“, fordert Hübner auf.

Eine funktionierende Integration sei eine Herausforderung, die aufgearbeitet werden muss, aber die Diskussion müsse sachlich und objektiv geführt werden.

Das Erlernen der deutschen Sprache sei jedenfalls Voraussetzung guter Integration. Selbstverständlich müssten Einwanderer die österreichischen Regeln und Gesetze beachten! „Aber haben gewählte Mandatare das Recht, gegenüber Immigranten die Grenzen niveauvollen Umgangs zu überschreiten und menschenverachtende Aussagen zu tätigen? Nein!“, sind sich die JVP-Mitglieder einig.

Übrigens ist zum Zeitpunkt des Verschickens der Aussendung der Eintrag von Semmler noch auf Facebook zu lesen.

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